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9. Januar 2018

Deutscher Fernsehpreis 2018
Starke Frauenpower: Nominierung für Judith Kaufmann in der Kategorie „Beste Kamera“ für „Tatort: Amour fou“

Für ihre herausragende Leistung darf sich Kamerafrau Judith Kaufmann gleich für zwei Filmproduktionen über eine Nominierung des deutschen Fernsehpreises 2018 in der Kategorie „Beste Kamera“ freuen, u.a. für den „Tatort: Amour fou“, produziert von der REAL FILM Berlin GmbH für den rbb.

Frauenpower, die sich auszahlt, denn der Berliner Tatort wurde ganz unter weiblicher Führung produziert: Neben der  Kamerafrau Judith Kaufmann waren es die Regisseurin Vanessa Jopp, Produzentin Sibylle Stellbrink und auf Seiten der Redaktion im rbb Josephine Schröder-Zebralla, die den Tatort aus der Taufe gehoben haben.

Der Deutsche Fernsehpreis wird am Freitag, 26. Januar 2018, feierlich im Kölner Palladium verliehen.

Der „Tatort „Amour fou“ hatte Anfang Juni 2017 Premiere im Ersten. Im Rahmen der Verleihung des Hessischen Fernsehpreises 2017 durfte Jens Harzer bereits einen Preis als „Bester Schauspieler“ in der Rolle des Armin Berlow entgegennehmen.

Zum Inhalt „Tatort: Amour fou“:
Eine bizarre schwarze Masse, zusammengeschmolzen mit einem Plastikliegestuhl in einem Laubengarten – mehr ist nicht übrig von Enno Schopper. Die Berliner "Tatort"-Kommissare Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Marc Waschke) müssen in ihrem fünften Fall herausfinden, was hinter dem grausamen Tod des Lehrers steckt.

Die ersten Ermittlungen führen Rubin und Karow an die Gesamtschule im Neuköllner Rollbergkiez, in der Enno Schopper unterrichtete, bevor er offenbar erschlagen, mit Benzin übergossen und verbrannt wurde. Aber warum? Fragen Sie mal die Kids im Kiez, was man am besten mit Schwulen macht“, sagt Ennos Mann Armin (Jens Harzer) zu den Ermittlern. Enno hat seine Schwulenehe demonstrativ offen gelebt – fast provokativ, jedenfalls hier.    

Ein Zeuge will gesehen haben, wie sich Enno dem Schüler Duran Bolic (Justus Johanssen) im Umkleideraum sexuell genähert hat. Seit Jahren kümmert sich der Lehrer um den Jungen aus schwierigen Verhältnissen. Er und Armin haben ihm ein Zuhause gegeben und ihn gefördert. Aber das Gerücht bestreiten Enno und Duran vehement. Trotzdem drehen Elternschaft und Jugendamt am Rad. Enno wird beurlaubt, bis zur Klärung …   

Nun ist Enno Schopper tot. Rubin und Karow wollen Duran befragen. Aber der ist verschwunden, angeblich mit seinem Vater nach Kroatien. Stimmt das? Durans Freundin Jasna (Lisa Vicari) schwört: „Niemals! Duran hat seinen Vater gehasst“. Und Duran hätte Enno nie ein Haar gekrümmt, er habe ihn vergöttert. Das beteuert auch Armin, dessen ironisch–charmante Art bei Karow gleichermaßen Interesse und Misstrauen weckt. Rubin und Karow müssen sich anstrengen, um nicht im Morast aus Gerüchten und Vorurteilen zu versinken.  

Das Drehbuch stammt von Christoph Darnstädt. Regie führte Vanessa Jopp. Hinter der Kamera stand Judith Kaufmann. Produzentin ist Sibylle Stellbrink. Die Redaktion im rbb verantwortet Josephine Schröder-Zebralla. Der Tatort „Amour fou" ist eine Produktion der REAL Film Berlin GmbH im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) für Das Erste.

Pressekontakt: REAL FILM Berlin GmbH, Alexa Rothmund, Köthener Straße 3, 10963 Berlin, Tel. 040 6688 4801, Fax 040 6688 5428, E-Mail presse@realfilm-berlin.de">presse@realfilm-berlin.de