Datum

März 2020

 

Auftraggeber

ARD Degeto

 

Besetzung

Tanja Wedhorn,Dirk Borchardt, Benjamin Grüter, Lukas Zumbrock, Morgane Ferru, Michael Kind, Anne Werner, Patrick Heyn, Petra Kelling, Timo Hack, Marla Quandt, Kai Ivo Baulitz, Joachim Nimtz, Eugen Knecht, Nadja Engel, Eva Weißenborn, Anne Weinknecht, Ulrich F. Brandhoff, Anjorka Strechel, Jürgen Heinrich, Franziska Troegner, Sascha Goepel, Ulrich Bähnk, Thomas Schimanski, uvm.

Praxis mit Meerblick
Alte Freunde

 

Nora Kaminski (Tanja Wedhorn) hat in Dr. Hannes Stresow (Benjamin Grüter), der aus der Schweiz nach Rügen zurückgekehrt ist, die ideale Verstärkung für ihre „Praxis mit Meerblick“ gefunden. Der bestens organisierte Kollege ist die perfekte Ergänzung zu der spontanen „Ärztin ohne Doktortitel“, die sich leidenschaftlich für ihre Patienten einsetzt.

 

Umso erstaunter ist Nora, wie emotional Hannes auf einen ehemaligen Klassenkameraden reagiert, der bei ihr mit rätselhaften Symptomen in Behandlung ist. Zwischen Hannes und Thorsten Thieme (Kai Ivo Baulitz), heute Schulleiter in Sassnitz, muss zu DDR-Zeiten etwas vorgefallen sein, das die beiden Männer immer noch beschäftigt. Es dauert nicht lange, bis der schwelende Konflikt aufbricht. Für Thieme, der unter einer Herzschwäche leidet, sind Kummer und Aufregung alles andere als ungefährlich. Um ihm Mut für die dringend notwendige medizinische Behandlung zu machen, ist Nora nicht nur als Ärztin gefordert. Mit Optimismus und Beharrlichkeit versucht sie, das Vertrauen des schwierigen Patienten zu gewinnen. Ein schmerzhaftes Kapitel der eigenen Vergangenheit lässt sich für Nora nicht so leicht bewältigen. Dass sich ihr Ex-Mann Peer (Dirk Borchardt) ein Boot auf Rügen zugelegt hat und nun mit seiner neuen Frau Doro (Julia Schäfle) noch häufiger auf „ihre“ Insel kommen möchte, passt Nora überhaupt nicht. Auch wenn es sich die selbstbewusste Ärztin nicht eingestehen will: So ganz ist es mit Peer nicht vorbei.

PRESSESTIMMEN

 

„Obwohl die beiden Geschichten alles andere als heiter sind, ist der Tonfall keineswegs dramatisch. Die Freitagsfilme von Regisseur Jan Ruzicka haben fast immer einen nachdenklichen Kern, wirken aber stets mit leichter Hand inszeniert. Bei „Willkommen auf Rügen“ signalisiert die gern auch mal rockige flotte Musik (Hansen & Jansen) von Anfang an, dass der Film vor allem unterhaltsam und kurzweilig sein soll. Außerdem streut das Autorenduo regelmäßig verblüffend komische Momente und witzige Dialoge ein. Den Rest besorgt Tanja Wedhorn…”

www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-4516.html, März 2017